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Corona – Mund-Nasen-Schutz für die Spieler*innen

„Ein besonderer Dank geht an das Team hinter dem Team. Die unterstützenden Eltern haben in kurzer Zeit tolle Arbeit geleistet und in dieser für uns alle schwierigen Zeit den Kindern tolle Vereins-Masken genäht. Unsere Kids erkennt man jetzt überall.“

Jörg Steinfurth – Jugendleiter

Mit Einführung der Pflicht zum tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist die Idee entstanden, für unsere Spieler*innen entsprechende Masken zu nähen. Zuerst wurde aus unseren Vereinsfarben Schwarz-Weiß-Grün die beste Farbkombination ermittelt. Schon konnten die Nähmaschinen angeworfen werden und es entstanden die neuen Schmuckstücke.

SC Harsum in deutschen Top 6

Alexander John, unter anderem Jugendkoordinator und Co-Trainer der ersten Herren des SC Harsum, hat als Initiator das Konzept „FußballPlus – Das Kurssystem“ entwickelt und landet damit unter den sechs besten Projekten in ganz Deutschland. Nach den erfolgreichen Projekten „Trainermappe-Online“ und „Impulsgeber Bild im Jugendfußball“ ist es bereits sein drittes Projekt, welches überregionale Anerkennung findet.

Chefredakteur Marc Kuhlmann von der Trainerzeitung „Fußballtraining Junior“ des DFB erläutert: „Für unsere aktuelle Ausgabe haben wir uns in Erinnerung gerufen, welche Vereine und Trainer uns besonders im Gedächtnis geblieben sind. Darüber hinaus haben wir mit den größten Kinderfußballexperten des Landes gesprochen, die uns ihre guten Trainerkontakte oder besondere Projekte von Vereinen und Institutionen zugerufen haben. Diese Vorschläge haben wir gebündelt, selektiert und den aus unserer Sicht besten sechs erstmals oder erneut einen Besuch abgestattet. Herausgekommen ist die Sammlung zu den deutschen Hotspots des Jugendfußballs.“

Alexander John und der SC Harsum gehören zu diesen Hotspots. Mit Münster, Cloppenburg, Berlin und zweimal Hamburg (inkl. Verleihung des DFB-Integrationspreises) ist man dabei in bester Gesellschaft.

Initiator John erklärt zur Entwicklung des Konzepts:„ Der Fußball ist immer noch Volkssport Nummer eins. Geänderte Rahmenbedingungen erzeugen jedoch ein großes Spannungsfeld für die Amateurvereine. Unter monetären Aspekten nimmt die Konkurrenz innerhalb der Sportart durch Fußball- und Torwartschulen zu. Ebenso werden andere Sportarten, Sportstudios oder musikalische Angebote beliebter. Auf Seiten der aktiven Spieler*innen gibt es gleichzeitig die Bandbreite von einmal die Woche locker bewegen ohne Leistungsvergleiche mit anderen Kids bis jeden Tag Fußball spielen inklusive Wettkampf. Die Trainer*innen müssen dabei die besten Lizenzen vorweisen und das neueste Trainingsmaterial muss zur Verfügung stehen. Alle Amateurvereine wissen wie schwierig es ist, den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.“

Alle Konkurrenzangebote haben dabei eins gemeinsam. Sie kosten wesentlich mehr Geld als die Mitgliedschaft in einem Fußballverein. In den Vereinen werden die Spieler*innen in der Regel 2-mal wöchentlich im Trainingsbetrieb sowie zusätzlich im Spielbetrieb und bei Turnieren von den Trainer*innen trainiert oder betreut. Neben der sportlichen wird auch die soziale Entwicklung vorangetrieben. Alles geschieht für einen kleinen Beitrag.

Die geänderten Rahmenbedingungen im Fußball und im gesellschaftlichen Leben greift das neue Konzept auf und macht sich diese sogar zunutze.

Nach vielen Gesprächen mit Trainern sowie Funktionären aus diversen Sportarten ist die Idee des Kurssystems gereift. Als Handlungsfelder wurden die Bausteine Torwarttraining, Athletik, Technik und Koordination identifiziert, die nach und nach mit Leben gefüllt werden. Ziel ist es vereinsintern den Spieler*innen ein vielfältigeres Angebot, durch entsprechend ausgebildete sowie lizenzierte Trainer*innen zu unterbreiten. Neben dem Vereinsbeitrag wird darüber hinaus ein kleiner Beitrag für den jeweiligen Kurs gezahlt. Es ist dabei auch durchaus möglich lediglich am Kurssystem und nicht am Mannschaftstraining oder Wettkampf teilzunehmen. Die individuellen Bedürfnisse der Spieler*innen stehen im Vordergrund.

Die Fachzeitschrift des DFB beantwortet übrigens die Frage „FußballPlus – Große Chance für kleine Vereine“ mit einem eindeutigen: Ja!